2.Fachsymposium ABOUT-DOGS ®

                                             Hundezentrum Ulm

                                                      24. - 26.Okt.2008         

      

 

Liebe Hundefreunde,

 

Herzlich willkommen beim 2. Hundefachsymposium Ulm.

Zahlreiche praxiserfahrene Experten und Fachbuchautoren referieren zu stets aktuellen Themen.

In gepflegter Atmosphäre erwartet Sie auch diesmal ein spannendes und interessantes Programm.

 

 

 

 

 

 

Um den Gesundheitszustand ihrer Hunde besorgt, haben sich immer mehr Züchter und Hundebesitzer in den letzten Jahren mit der Ernährung ihrer Hunde befasst.

SWANIE SIMON,
Tierheilpraktikerin aus dem Saarland, beschäftigt sich seit Anfang 1980 mit der Rohernährung von Hunden und ist überzeugte „Barfer“.
(BARF = Biologische, Artgerechte, Rohe Fütterung).
Mit ihrem Vortrag beantwortet sie die wichtigsten Fragen zur artgerechten Ernährung.

 

 

JAN NIJBOER,
war ursprünglich im sozialpädagogischen Bereich im Umgang mit schwererziehbaren Menschen tätig und befasst sich seit 1984 professionell mit der Hundeerziehung. Unter anderem bildete er für die Stiftungen Soho (Soziale Honden) und SAM (Servicehonden voor Autitiv en/of Motorisch gehandicapten) in den Niederlanden, Servicehunde aus und war Ausbilder für Hundeerzieherberater/innen und Servicehundetrainer.
Von 1992 -1996 war er an der Uni Groningen (Niederlande) Gastdozent für die Studienrichtung Tiermanagement.
Seit 1996 lebt er in Deutschland. Aus seiner langjährigen Erfahrung entwickelte er die Erziehungsphilosophie " Natural Dogmanship"- eine innovative Sicht des Hundes. Ferner betreibt er die Internationale Natural Dogmanship Zentrale, wo er Seminare für Hundehalter anbietet und Hundeerziehungsberater/innen ausbildet.
Sein Thema:
Erziehung - ein sozialer Prozess zwischen Mensch und Hund.

 

 

 

Der Schutzhundsport ist durch Presseberichte und überwiegend mit Zwang führende Sportler leider zu Unrecht in Verruf geraten. - Schutzdienst macht den Hund mannscharf , Schutzdienst = extrem harte Ausbildungsmethode usw. Vorurteil oder Tatsache?

ANDREA KÜHNE,
Nürnberg, Hauptberuf Rechtsanwältin, arbeitet nebenberuflich als Fachfrau für Hundeerziehung und Ausbildung sowie Kynotherapie.
Seit 1975 im Schutz- und Fährtenhundsport, seit 1981 geprüfte Schutzdiensthelferin mit Erfahrung im Hetzen von Diensthunden und ebenfalls seit 1981 in der Suchhundearbeit tätig.
Aus Überzeugung bevorzugt sie eine spiel - und motivationsorientierte Ausbildung unter besonderer Berücksichtigung der Art- und Tierschutz gerechten Autoritätsvermittlung.
Der Schutzhundesport besteht aus drei Sparten: Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. Basierend auf ethologischer, pädagogischer und ethischer Grundlage,
stellt sie die von ihr vertretenen Theorie zur Schutzhundausbildung vor und vermittelt ihnen Einblicke in eine faszinierende und den Hund
- bei tiergerechter Ausbildung - ausfüllende Beschäftigung.
Ihr Vortrag behandelt die Frage:
Schutzdienst - eine Gefahr für die Allgemeinheit?

 

 

 

HEINZ WEIDT, DINA BERLOWITZ,
Schweiz, beide Buchautoren und als Verhaltensforscher für die " Gesellschaft für angewandte Verhaltensforschung bei Hunden " KYNOLOGOS AG - CH, tätig. Mehrere ihrer richtungsweisenden Grundlagenarbeiten zur Erforschung und Erklärung des Wesens des Hundes, haben in der Schweiz und im Ausland bisher große Beachtung gefunden. Die Inhalte ihrer Arbeit werden wesentlich mit dazu beitragen, das Verständnis des Hundes zu vertiefen und unser Hundewesen zukunftsorientiert weiter zu entwickeln.
In einmaliger Weise zeigen sie Zusammenhänge und Wege auf, die für Mensch und Hund gleichermaßen hilfreich sind.
Ihre Themen sind:
Frühwarnkonzept - Die Erkennung und Vermeidung umweltbedingter Verhaltensstörungen.
Spielaufforderung - Aufdeckung einer kynologischen Fehlinterpretation
Lernen und Verhalten - Die Bedeutung und Wirkung psychomotorischer Lerneffekte im Welpenalter
Die Bindung zwischen Hund und Mensch - ihre Funktion und praktische Bedeutung für das Wesen des Hundes.

 

 

 

URSULA GERICKE
ist in den vergangenen 25 Jahren für verschiedene Tierheime als Tierpflegerin tätig gewesen, Seit über zehn Jahren leitet sie das Tierheim Ludwigsburg, eines der größten Tierheime in Süddeutschland. Sie kennt alle Facetten des Tierheimalltags und der Tierschutzarbeit und weiß über Haltung, Pflege sowie Vermittlung von Tierheimhunden bestens Bescheid. Ihre umfassenden und praxisnahen Kenntnisse über verhaltensauffällige Hunde aus dem Tierschutz ergänzt sie regelmäßig durch
die Teilnahme an Fachseminaren. Als Ende der 80er Jahre die ersten Herdenschutzhunde im Tierheim Ludwigsburg abgegeben wurden, begann sie , sich auch mit diesen Hunden intensiv auseinanderzusetzen. Sie kann heute auf einen reichen Erfahrungsschatz im Umgang mit Herdenschutzhunden zurückgreifen.

CHRISTOPH BÄCHTLE
ist seit 1986 im Tierheim Ludwigsburg ehrenamtlich aktiv und seit über zehn Jahren Mitglied im Vorstand des Tierschutzvereins Ludwigsburg e.V.
Des weiteren hat er hauptamtlich als Tierpfleger im Tierheim Ludwigsburg gearbeitet. In den zurückliegenden 20 Jahren konnte er umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit Tierheimhunden, speziell auch mit Herdenschutzhunden, sammeln. In mehreren Fachseminaren hat er sein Wissen erweitert.
Er hat Technische Biologie an der Universität Stuttgart sowie Wissenschaftskommunikation an der Hochschule Bremen studiert und arbeitet als Freier Wissenschaftsjournalist.
Hochinteressant ihr gemeinsames Thema:
Streuner, Beißer, Kettenhund.
Verhaltensauffällige Tierheimhunde erfolgreich betreuen und vermitteln.